| <= Metal Heart - September 2004 - Im Visier: Joey Jordison => Erste selbst gekaufte Platte: Das war eine MC, und zwar KISS Alive. Zuletzt selbst gekaufte Platte: Die letzte Scheibe von Peaches. Wervollster Plattenbesitz: Jedes Album hat natürlich seinen besonderen Wrt, aber KISS Alive hat mich überhaupt auch zur "härteren" Musik gebracht. Das Solo von Peter Criss hat mir den kick gegeben, und er hat mir geholfen, meinen eigenen stil zu finden. Eine weitere wertvolle Platte wäre Slayers Show No Mercy. Lieblingsfilm: Der erste Texas Chainsaw Massacre-Film Lieblingsbuch: Ich lese ehrlichgesagt nicht besonders viel, aber ich finde die Bücher von Stephen King ebenso verrückt wie auch genial. Erstes Konzert (als Gast): Das war auch wieder KISS, bei ihrer "Lick it up"-Tour, der ersten ohne Make-Up. Damals war ich noch so jung, dassmich mein Onkel dorthin mitgenommen hat. Letztes Konzert (als Gast): Wir sind so viel auf Tour, dass ich kaum dazu komme, aber ich glaube, zu Hause hab' ich mir Aerosmith, und es war wirklich sauber, was die alten Helden noch rübergebracht haben. Obskurster ausgeübter Job: Ich habe bisher kaum gejobbt. Nachdem ich mit der Schule fertig war, habe ich in einem Musikladen und an einer Tankstelle gearbeitet, bevor ich diesen verrücktesten Job von allen angefangen habe. Lebensziel: Ich bin momentan sehr glücklich mit meinem Leben, weis aber auch, dass sich alles schnell ändern könnte. Deshalb ist mein Ziel einfach, mich mit jedem Album zu verbessern, meine Hoffnung mich als Musiker und Mensch in eine gute Richtung zu entwickeln. Was imponiert dir an einer Frau? Wenn sie nicht so überheblich mit ihrer Weiblichkeit umgeht, sondern eher "down to earth" wie ein kumpel auftritt, aber trotzdem natürlich kein Mannweib ist. Äußerlich liebe ich den Goth-Typ mit dunklen Haaren, die Mischung aus Eleganz und Wildheit. Was für Frauen magst du nicht? Ich hasse Oberflächlichkeit, und die begegnet einem doch sehr häufig im Musikzirkus und leider auch bei weiblichen Fans. Wenn es nämlich an Persönlichkeit fehlt, dann fehlt es an allem. Was magst du an dir selbst? Als Typ bin ich ruhiger, nicht der Mega-Exzessive, und meines Erachtens immer auf dem Boden geblieben. Ich bin wohl nicht der typische Rockstar, was mich vielleicht auch bis heute hat überleben lassen. Was hasst du an dir? Als Musiker bin ich Perfektionist, und das ist vor allem als Drummer eine schwierige Sache, da man ja die Basis einer Band oder der Songs darstellt, und die muss passen. Manchmal merkt man garnicht, dass man es schon längst passend gespielt hat. Aber ohne diesen Perfektionissmus wäre ich jetzt vielleicht nicht hier. Peinlichstes Erlebniss: Da kann ich nur antworten, dass ich meine Jungfreulichkeit mit einer Frau verlor, die ein gebrochenes Bein hatte, was sich dann doch als eine sehr schmerzvolle und leider schwierige Nacht herausstellte, die zudem noch 20 MInuten lang war. Bist du sportlich? Nein: auf der Bühne ist mein Drumset für mich Sport genug, und die meisten Sportarten langweilen mich. MIt Freunden macht es ab und an Spass, aber nicht mehr. Was würdest du tun, wenn du nicht Musiker geworden wärst? Ich würde trotzdem einen Job ausüben, der der Bühne so nah wie möglich kommt, also Ton- oder Schlagzeugtechniker. Ich habe ja auch schon begonnen Bands zu produzieren, und werde bald mein eigenes Label gründen, also: ohne Musik geht es einfach nicht. Fährst du ein Auto? 8er BMW Baujahr 1998, schwarz innen, schwarz außen. Bester eigener Song: Das ist schwer zu sagen, aber im Grunde ist es der Track, mit dem wir anfingen und mit dem alles losging. Ihn spielen wir live deshalb auch als Opener: (sic), der eigentlich Slipknot hieß, bis wir uns als Band so nannten. Schlechtester eigener Song: gibt es nicht, wir nehmen keine "Füller" auf. Aus welchem Grund würdest du mit der musik aufhören? Kaum vorstellbar, da ich mit Musik aufwache und zu Bett gehe, aber wenn meine Familie oder Freunde dadurch in Gefahr kämen oder bedroht würden, würde ich aufhören. <= back => |